…es werde Licht*pling*

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Passend zur späten Stunde wird es wieder hell im heimischen Zimmer und thematisch auch etwas digital. Es geht um Lichtkunst / Light Art / Light Graffiti / Light Writing, alles Begriffe die eines gemein haben – Licht. Das Prinzip dahinter ist recht einfach, man braucht dazu eine Lichtquelle und eine Kamera die es ermöglicht ein Bild längere Zeit zu belichten. Das ist das Prinzip…die Ausführung dagegen erfordert einiges an Übung, wenn man nicht nur bloß bunte, leuchtende Schlieren auf dem Bild haben möchte.

man ray light writingDie ganze Sache mit dem Licht und der Kamera ist allerdings nicht ganz so neu wie es den Anschein macht, denn Man Ray hat genau das mit seinen „Space Writings“  Mitte/Ende der 1930er gemacht. Er hatte jedoch keine Digitalkamera und konnte deshalb erst einige Zeit später das fertige Werk begutachten, was bei über- belichteten Bildern ein Nachteil ist. Daher wirken Man Rays Schlieren wohl auch ein wenig unkoordiniert, wobei er trotz allem den Bildrahmen erstaunlich gut im Gefühl hatte.

Hier ein Fernsehbericht über die Künstlergruppe LICHTFAKTOR:

Und hier drei Bilder der Gruppe:

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Sowohl das erste als auch die nachfolgenden Bilder sind vom berliner Lightwriter Tofa:

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So, das solls für heute zum Thema gewesen sein, morgens gehts damit aber weiter. Gute Nacht.

…Veränderungen? Partizipiere! : )

Hier eine kleine Umfrage. Maximal zwei Antworten sind möglich.

Tag 7 – Banksy! BÄM!

Das ist richtig, heute geht es selbstverständlich wieder um Kunst, und zwar um den Künstler Banksy.

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Kurz zu Banksy: Banksy ist das Pseudo- nym eines vermutlich britischen Street Artist- en, vermutlich deshalb, weil er trotz seiner enormen Bekanntheit drum bemüht ist seine Identität geheim zu halten. Seine Arbeiten sind zumeist Stencil mit politischem Inhalt, dazu kommt noch eine klitze kleine Prise des guten, schwarzen, britischen Humors, wie man deutlich an dem Bild erkennen kann.

Was aber ist so besonders an ein bisschen Farbe auf einer Mauer? Tja, der Kunstmarkt hat seine Werke zu einem Fauxpas für die Street Art werden lassen. Warum? Kunst die an Wänden steht, jedem zugänglich ist und die meisten Leute die Nase rümpfen lässt…gibt es nach wie vor und auch einige Originale von Banksy sind so noch zu besichtigen, viele aber werden mittlerweile aus der Mauer gesägt und für unfassbare Summen versteigert, hängen dann in privaten Häusern von z.B. Brad Pitt oder im Museum.

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Seine Werke führten dazu, dass man statt mit dem Hochdruckreiniger erst mal mit der Lupe an die Mauer geht…könnte ja ein Banksy sein und könnte daher mehr Wert sein als das Haus drum herum – da ist schnelles Handeln unangebracht.

Mittlerweile hat Banksy sogar eine eigene Internetseite -> dort.
Hier ist ein sehr schöner Artikel aus der FAZ.
Googeln lohnt sich immer.

Und für alle die sich über den postpubertären, an Comicsprechblasen erinnernden Titel mokiert haben….dieser Banksy war der Anlass:
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