…Light Art…

..zum letzten Mal und dann ist wirklich Schluss damit, versprochen, aber das muss ich noch zeigen. (Außerdem war ich vorhin eventuell leicht genervt wegen gewissen Seiten mit Musik im Hintergrund..)

3795120645_1dbde40dd2_oVorhin habe ich zufällig noch Patrick Rochon entdeckt. Ein wirklich fabulöser Light Art Künstler aus Kanada. Mit Licht arbeitet er schon seit über 19 Jahren und hat in dieser Zeit schon für viele Firmen gearbeitet. Leider mögelt er manchmal hinterher etwas mit Photoshop, korrigiert den Kontrast oder entfernt störende Pixel…andererseits hat man das früher beim Entwickeln analoger Bilder auch getan, jene Stelle etwas mehr belichtet, eine andere entwas weniger…also alles halb so wild.

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Sehr viele Informationen, Bilder, Videos und anderes findet man auf patrickrochon.com, weitere Bilder auf flickr, und Videos auf vimeo. Viel Spaß.

So und das wars jetzt mit der Light Art für die nächste Zeit! : )

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…noch mehr Light Art

Eigentlich wollte ich das Thema so langsam auslaufen lassen, was auch nach diesem Post passieren wird, ABER erst danach, weil ich noch einige schöne Sachen gefunden habe die ich euch nicht vorenthalten darf, es wäre eine Schande.

lightmark_24bIn einer dunklen, verschneiten Nacht an einem zugefrorenen See in Norwegen….„so ungefähr beginnt die Geschichte von Lightmark, das sind Cenci Goepel und Jens Warnecke aus Deutschland. Auch ihre Fotografien sind langzeitbelichtet, teils sogar bis zu einer Stunde. So erreichen sie, dass nächtliche Szenerien nur durch Mondlicht taghell werden. Was ich besonders mag: keine knallig-bunte LED-Taschenlampe und keine „coolen moves„, sondern einfach nur hervorragende Fotografien, alles etwas steril und still, aber trotzdem so…natürlich. WAU! Großes Lob von mir dafür! : )lightmark_55blightmark_60bFür mehr hervorragende Bilder von Lightmark einfach ihre Seite besuchen. Mehr Textinfo gibt es dort als PDF und hier ist auch ein kleines „Making of“ zu sehen, alles aber auch auf deren Seite zu finden.

L.A.P.P. = Light Art Performance Photography (Bitte nicht mit LARP = Live Action Role Playing verwechseln..das sind nämlich die Orks..und die dicken Elfen mit den schlecht angeklebten Ohren…;)). Also, L.A.P.P., zwei Künstler, heißen Jörg Miedza und Jan Wöllert. Ihre Fotos erinnern mich bisschen an Goa-Partys…Neonfarben, Aliens, Ufos, Drogen und Techno…das ist der Stoff aus dem die wirklich guten Trips sind.*…warum auch immer ich all diese Sachen mit Goa verbinde, ich kann es mir nicht anders erklären, als dass sie einer immaginären, kollektiven Erinnerung entspringen, welche jeder von uns hat.

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Mehr Bilder unter lapp-pro.de und lightart-photography.de, ACHTUNG: auf beiden Seiten läuft Musik, kann man jedoch abschalten, läuft aber erst mal. **

________________________ANMERKUNGEN________________________

*Ich habe weder Ahnung von Goa-Partys, noch nehme ich Drogen… zugegeben werde ich allerdings erstaunlich oft danach gefragt, muss an meiner freundlichen Art liegen.

**AAHHHHH, Musik auf Internetseiten sollte für alle verboten werden die das flippig und cool finden. Auf der einen gibts komisches Technogeschranze und auf der anderen Wellnesskram..und was passiert wenn man beide Seiten gemütlich im Hintergrund laden lassen will? AHH!! *fuchtel*

Tag 9 – Dean Chamberlain

Dean Chamberlain, ein Fotograf  (und Light Art Künstler, entdeckt hier), dessen Bilder ein Lichtblick sind. Geboren 1954 in Massachusetts, hat er schon Größen wie Jeff Koons, Keith Haring und David Bowie fotografiert und sogar in einigen Musikvideos Regie geführt.

Jewel_Path

Anders als z.B. LICHTFAKTOR, arbeitet er weniger mit expliziten Lichtelementen innerhalb des Bildes, wie konkreten Figuren. Zwar gibt es hier und dort Lichtspuren, meistens färbt er jedoch die Umgebung partiell ein, um so traumhafte und surreal anmutende Bilder zu erschaffen. Vollkommen ohne Computermanipulation.

Violetta-In-LaCroix

Alles wirkt durch die leuchtenden Farben etwas aufgedreht und unnatürlich, durch den traditionellen Bildaufbau aber auch irgendwie beruhigend. Ich finde seine Werke sonderbar, sonderbar gut, weil es keine schlechten Fotomanipulationen sind die man hier sieht, sondern einfach „nur“ überbelichtete Bilder.

Oscar_Janiger

Weitere Informationen und vor allem mehr Bilder wie immer unter den angegebenen Links:

deanchamberlain.com

Dean Chamberlain @ meta gallery

Dean Chamberlain @ lightpaintingphotography.com

Tag 8 – mehr Light Art

Entschuldigt den verspäteten zweiten Artikel zur Light Art….auf Grund von mehreren Hitzetoden die mich heute ereilt haben und einem mächtig donnerndem Gewitter, komme ich leider erst jetzt dazu…

Ich nutze die erfrischende Briese die durch mein Fenster weht, um ein paar (nicht-)Bild Informationen zu Tofa und LICHTFAKTOR zu geben.

pool_03Tofa (Chris Noelle) arbeitet neben seiner Tätigkeit als Lightwriter auch als Fotograf und für diverse Clubs. Er wohnt in Berlin, macht seit über acht Jahren Light Art und hat schon für diverse Firmen (Sony, Lacoste, Red Bull, usw.) gearbeitet.

Tofa-Nash_31Tofa hat diverse Internetpräsenzen mit vielen schönen Bildern. Hier ist seine Lightwriter Seite mit kurzen Infos über seine Person. Dort scheint seine Hauptpräsenz zu sein, es gibt viele schöne Bilder zu diversen Projekten und auch einige Videos zu Installationen und anderen Sachen, es lohnt sich! und hier ist sein Blog, allerdings postet er nicht sehr fleißig.

dENiZEN_0006LICHTFAKTOR besteht aus VJ $ehvermögen (Fotograf und VJ), Visionlabz (Programmierer und VJ) und JIAR (Kommunikationsdesigner und Graffitikünstler) und kommen aus Köln. Ihre Werke nehmen oft den ganzen Raum ein und spielen mit diesem.

Man findet LICHTFAKTOR auf unfassbar vielen Internetseiten, weshalb ich mich in aller Kürze mit einer Aufzählung begnügen möchte: lichtfaktor.com, My_____, flickr, Dailymotion, BehanceNetwork, vimeo. Für Bilder empfehle ich flickr, für Videos vimeo! :)

…es werde Licht*pling*

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Passend zur späten Stunde wird es wieder hell im heimischen Zimmer und thematisch auch etwas digital. Es geht um Lichtkunst / Light Art / Light Graffiti / Light Writing, alles Begriffe die eines gemein haben – Licht. Das Prinzip dahinter ist recht einfach, man braucht dazu eine Lichtquelle und eine Kamera die es ermöglicht ein Bild längere Zeit zu belichten. Das ist das Prinzip…die Ausführung dagegen erfordert einiges an Übung, wenn man nicht nur bloß bunte, leuchtende Schlieren auf dem Bild haben möchte.

man ray light writingDie ganze Sache mit dem Licht und der Kamera ist allerdings nicht ganz so neu wie es den Anschein macht, denn Man Ray hat genau das mit seinen „Space Writings“  Mitte/Ende der 1930er gemacht. Er hatte jedoch keine Digitalkamera und konnte deshalb erst einige Zeit später das fertige Werk begutachten, was bei über- belichteten Bildern ein Nachteil ist. Daher wirken Man Rays Schlieren wohl auch ein wenig unkoordiniert, wobei er trotz allem den Bildrahmen erstaunlich gut im Gefühl hatte.

Hier ein Fernsehbericht über die Künstlergruppe LICHTFAKTOR:

Und hier drei Bilder der Gruppe:

lichtfaktor_Stimmen_04lichtfaktor__MG_2265dENiZEN_0004

Sowohl das erste als auch die nachfolgenden Bilder sind vom berliner Lightwriter Tofa:

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So, das solls für heute zum Thema gewesen sein, morgens gehts damit aber weiter. Gute Nacht.