Tag 8 – mehr Light Art

Entschuldigt den verspäteten zweiten Artikel zur Light Art….auf Grund von mehreren Hitzetoden die mich heute ereilt haben und einem mächtig donnerndem Gewitter, komme ich leider erst jetzt dazu…

Ich nutze die erfrischende Briese die durch mein Fenster weht, um ein paar (nicht-)Bild Informationen zu Tofa und LICHTFAKTOR zu geben.

pool_03Tofa (Chris Noelle) arbeitet neben seiner Tätigkeit als Lightwriter auch als Fotograf und für diverse Clubs. Er wohnt in Berlin, macht seit über acht Jahren Light Art und hat schon für diverse Firmen (Sony, Lacoste, Red Bull, usw.) gearbeitet.

Tofa-Nash_31Tofa hat diverse Internetpräsenzen mit vielen schönen Bildern. Hier ist seine Lightwriter Seite mit kurzen Infos über seine Person. Dort scheint seine Hauptpräsenz zu sein, es gibt viele schöne Bilder zu diversen Projekten und auch einige Videos zu Installationen und anderen Sachen, es lohnt sich! und hier ist sein Blog, allerdings postet er nicht sehr fleißig.

dENiZEN_0006LICHTFAKTOR besteht aus VJ $ehvermögen (Fotograf und VJ), Visionlabz (Programmierer und VJ) und JIAR (Kommunikationsdesigner und Graffitikünstler) und kommen aus Köln. Ihre Werke nehmen oft den ganzen Raum ein und spielen mit diesem.

Man findet LICHTFAKTOR auf unfassbar vielen Internetseiten, weshalb ich mich in aller Kürze mit einer Aufzählung begnügen möchte: lichtfaktor.com, My_____, flickr, Dailymotion, BehanceNetwork, vimeo. Für Bilder empfehle ich flickr, für Videos vimeo! :)

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…es werde Licht*pling*

Tofa-Nash_02

Passend zur späten Stunde wird es wieder hell im heimischen Zimmer und thematisch auch etwas digital. Es geht um Lichtkunst / Light Art / Light Graffiti / Light Writing, alles Begriffe die eines gemein haben – Licht. Das Prinzip dahinter ist recht einfach, man braucht dazu eine Lichtquelle und eine Kamera die es ermöglicht ein Bild längere Zeit zu belichten. Das ist das Prinzip…die Ausführung dagegen erfordert einiges an Übung, wenn man nicht nur bloß bunte, leuchtende Schlieren auf dem Bild haben möchte.

man ray light writingDie ganze Sache mit dem Licht und der Kamera ist allerdings nicht ganz so neu wie es den Anschein macht, denn Man Ray hat genau das mit seinen „Space Writings“  Mitte/Ende der 1930er gemacht. Er hatte jedoch keine Digitalkamera und konnte deshalb erst einige Zeit später das fertige Werk begutachten, was bei über- belichteten Bildern ein Nachteil ist. Daher wirken Man Rays Schlieren wohl auch ein wenig unkoordiniert, wobei er trotz allem den Bildrahmen erstaunlich gut im Gefühl hatte.

Hier ein Fernsehbericht über die Künstlergruppe LICHTFAKTOR:

Und hier drei Bilder der Gruppe:

lichtfaktor_Stimmen_04lichtfaktor__MG_2265dENiZEN_0004

Sowohl das erste als auch die nachfolgenden Bilder sind vom berliner Lightwriter Tofa:

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So, das solls für heute zum Thema gewesen sein, morgens gehts damit aber weiter. Gute Nacht.